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Gruppenbestellung: Was ist das eigentlich?

Ein Design, viele Besteller, eine Lieferung – und trotzdem zahlt jeder seinen eigenen Anteil. Was eine Gruppenbestellung ausmacht und wann sie sich lohnt, in fünf Minuten erklärt.

Wer schon einmal Vereinstrikots, Firmenpolos oder Abschluss-Shirts organisiert hat, kennt den Ablauf: eine Liste in der Gruppenchat-Gruppe, Größen in einer Tabelle, Geld einsammeln, jemand geht in Vorleistung, am Ende fehlen zwei Beträge und eine Größe stimmt nicht.

Genau dieses Problem löst eine Gruppenbestellung.

Was eine Gruppenbestellung ist

Eine Gruppenbestellung ist eine gemeinsame Bestellaktion mit einem festen Stichtag. Eine Person legt die Aktion an und bestimmt, welches Produkt in welchem Design bestellt werden kann. Alle anderen bestellen anschließend selbst – jeder seine Größe, jeder seine Menge, jeder mit seiner eigenen Zahlung.

Am Stichtag wird die Aktion geschlossen und alle Bestellungen gemeinsam in die Produktion gegeben.

Drei Dinge machen den Unterschied:

  • Ein Design für alle. Die organisierende Person gestaltet das Produkt einmal. Alle Mitglieder bestellen genau diese Gestaltung – niemand muss sie neu anlegen, und niemand kann sie versehentlich verändern.
  • Jeder zahlt selbst. Es gibt keine Kasse, keine Vorkasse und keine offenen Beträge. Jedes Mitglied schließt einen eigenen Kaufvertrag ab und bezahlt seine eigene Bestellung.
  • Ein Stichtag statt endloser Nachfragen. Wer bis dahin bestellt hat, ist dabei. Das ersetzt das wochenlange Erinnern.

Was eine Gruppenbestellung nicht ist

Sie ist keine Großbestellung, bei der eine Person 40 Stück kauft und anschließend verteilt. Das ist der wichtigste Unterschied: Bei einer Gruppenbestellung bleibt jedes Mitglied sein eigener Vertragspartner. Die organisierende Person trägt kein Geld vor, haftet nicht für die Zahlungen der anderen und muss nichts zurückfordern.

Sie ist auch kein Mengenrabatt-System. Der Preis richtet sich nach dem, was jedes Mitglied selbst bestellt, nicht nach der Gesamtzahl der Teilnehmer.

Für wen sich das lohnt

Immer dann, wenn mehrere Menschen dasselbe bedruckte Produkt brauchen, aber jeder für sich bezahlt:

  • Vereine – Trikots, Trainingsjacken, Fanartikel für Mitglieder
  • Firmen – Arbeitskleidung, Poloshirts fürs Team, Ausstattung für neue Standorte
  • Schulklassen und Kurse – Abschluss-Shirts, Kursbekleidung, Erinnerungsstücke
  • Teams und Abteilungen – einheitliche Ausstattung ohne zentrale Beschaffung
  • Veranstaltungen – Helferwesten, Crew-Shirts, Jubiläumsartikel

Wie die Lieferung läuft

Beim Bestellen entscheidet jedes Mitglied selbst:

  • Sammellieferung – alles geht gebündelt an eine Adresse, zum Beispiel ins Vereinsheim oder in die Firma. Für die Mitglieder fallen dabei keine Versandkosten an.
  • Einzellieferung – wer sein Produkt lieber direkt nach Hause bekommt, wählt den regulären Versand.

Beides ist innerhalb derselben Gruppenbestellung möglich. Niemand muss sich der Gruppe unterordnen, um mitzumachen.

Was Sie darüber wissen sollten

Weil die Produkte nach Ihren Vorgaben angefertigt werden, besteht dafür kein Widerrufsrecht. Das ist gesetzlich so geregelt und gilt bei jedem Anbieter individuell bedruckter Ware. Prüfen Sie das Design deshalb in Ruhe, bevor Sie die Aktion für Ihre Gruppe freigeben – Sie sehen es vor dem Bestellen in der Vorschau.

Der nächste Schritt

Eine Gruppenbestellung anzulegen dauert wenige Minuten: Name vergeben, Stichtag setzen, Produkt gestalten, Link teilen. Alles Weitere erledigen Ihre Mitglieder selbst.

Jetzt Gruppenbestellung starten

Sie möchten zuerst wissen, wie der Ablauf im Einzelnen aussieht? Der Ratgeber So funktioniert eine Gruppenbestellung Schritt für Schritt führt Sie durch jeden einzelnen Schritt.

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